So stellen Sie ein Motiv frei und speichern ein transparentes PNG
Legen Sie ein Foto ab, und nach wenigen Sekunden kommt ein PNG ohne Hintergrund zurück. Es gibt nichts einzustellen. Passt die Freistellung nicht, tippen Sie auf „Andere Freistellung ansehen“, vergleichen Sie das zweite Ergebnis und speichern Sie das bessere. Alles läuft im Browser-Tab ab, und das Foto wird nie hochgeladen.
Warum es zwei Ergebnisse gibt
Ein Motiv lässt sich auf mehr als eine Art vom Hintergrund trennen. Ein auf Menschen trainiertes Modell erhält fliegende Haare und erhobene Arme, verliert das Motiv aber vollständig, wenn gar keine Person im Bild ist, und liefert dann ein nahezu leeres Bild. Ein allgemeines Modell, das beliebige auffällige Objekte freistellt, kommt mit Autos, Topfpflanzen und Trinkgläsern zuverlässig zurecht, trennt dafür aber gern dünne Partien wie einen ausgestreckten Arm ab.
Deshalb lässt dieses Werkzeug beide laufen und vergleicht, wie viel Fläche jedes behalten hat. Behält das Porträtmodell viel zu wenig, hat es das Motiv verloren, und das allgemeine Ergebnis wird gezeigt. Das Porträtmodell scheitert nicht, indem es unsauber schneidet, sondern indem es das Motiv ganz übersieht. Der Abstand zwischen beiden Ergebnissen ist damit deutlich, und die automatische Auswahl trifft meistens zu.
Welche Fotos gelingen und welche sich sperren
Porträts, Passbilder, Produktaufnahmen, Tiere und Illustrationen werden in der Regel sauber freigestellt. Je deutlicher der Kontrast zwischen Motiv und Hintergrund, desto genauer die Kante.
Drei Fälle sind wirklich schwierig. Lichtdurchlässige Objekte wie ein Glas oder eine Plastiktüte zeigen, was dahinter liegt — wo das Motiv endet, ist damit nicht einmal eindeutig definiert. Haben Motiv und Hintergrund dieselbe Farbe, fehlt jeder Anhaltspunkt für eine Kante. Bei überlappenden Personen oder angeschnittenen Bildausschnitten bleibt womöglich nur ein Teil übrig. Sehen Sie sich in diesen Fällen auch die andere Freistellung an: Die beiden Modelle scheitern an unterschiedlichen Stellen, und oft rettet eines davon die Aufnahme.
Wenn die Transparenz nach dem Speichern verschwindet
Die freigestellte Fläche ist keine Farbe, sondern Transparenz. Nur PNG und WebP können sie tragen, JPEG nicht. Öffnen Sie das Ergebnis in einem anderen Programm und speichern es erneut als JPEG, wird jedes transparente Pixel mit Schwarz oder Weiß gefüllt. Akzeptiert ein Marktplatz oder ein Formular nur JPEG, entfernen Sie den Hintergrund nicht, sondern legen die gewünschte Farbe dahinter und exportieren dann als JPEG.
Manche Messenger komprimieren Bilder beim Versand erneut zu JPEG. Soll die Transparenz erhalten bleiben, verschicken Sie die Datei als Anhang statt als Bild.
Warum das erste Bild länger dauert
Beim ersten Durchlauf werden auch die Modelle geladen, die entscheiden, was Hintergrund ist. Zusammen sind das etwa 17 MB; sobald der Browser sie vorhält, starten weitere Fotos sofort. Das Foto selbst geht nirgendwohin: Heruntergeladen wird das Modell, hochgeladen wird nichts.
Legen Sie mehrere Dateien ab, werden sie nacheinander verarbeitet. Wie bei den übrigen Bildwerkzeugen enthält das Ergebnis keine EXIF-Daten wie GPS-Standort oder Kameramodell.