So erstellen Sie einen WLAN-QR-Code
Wählen Sie den Reiter WLAN, tragen Sie den Netzwerknamen genau so ein, wie er in der WLAN-Liste des Handys erscheint, wählen Sie die Verschlüsselung und geben Sie das Passwort ein. Ihre Gäste halten dann einfach die Kamera darauf, und Sie müssen kein zwanzigstelliges Passwort mehr vorlesen.
Zwei Details entscheiden über den Erfolg. Erstens muss die SSID exakt übereinstimmen, samt Groß- und Kleinschreibung und Leerzeichen: Cafe WiFi und cafe wifi sind verschiedene Netzwerke. Zweitens muss die Verschlüsselung stimmen: Nahezu jeder aktuelle Router nutzt WPA, wobei WPA2 und WPA3 unter dieselbe Option fallen. WEP begegnet einem nur noch bei Geräten aus den 2000er-Jahren. Hat Ihr Netzwerk gar kein Passwort, wählen Sie die Option ohne Passwort, und das Feld verschwindet.
Ist Ihr Netzwerk versteckt — sendet es seinen Namen also nicht aus — setzen Sie den Haken bei Verstecktes Netzwerk. Andernfalls lassen Sie ihn weg. Manche Scanner kommen mit Codes durcheinander, die ausdrücklich vermerken, ein Netzwerk sei nicht versteckt. Deshalb schreibt dieses Werkzeug diese Angabe nur, wenn Sie sie anfordern.
vCard oder MECARD für Kontakte?
Beide speichern eine Kontaktkarte, und Handys verstehen beide Formate. Der Unterschied liegt in der Größe.
vCard ist das Format, das Ihr Adressbuch exportiert. Es kennt mehr Felder, funktioniert auf dem iPhone zuverlässiger und ist die sichere Wahl — nehmen Sie es, sofern nichts dagegen spricht.
MECARD wurde für japanische Mobiltelefone der Vor-Smartphone-Ära entwickelt und ist deutlich kompakter. Derselbe Kontakt ergibt einen merklich einfacheren Code. Beim Druck in kleiner Größe macht das den Unterschied: weniger Kästchen bedeutet größere Kästchen, und größere Kästchen lassen sich aus größerer Entfernung scannen. Wirkt Ihr vCard-Code wie dichtes Bildrauschen, ist der Wechsel zu MECARD die schnellste Abhilfe.
Die richtige Fehlerkorrekturstufe
QR-Codes führen redundante Daten mit, damit sie auch dann noch lesbar sind, wenn ein Teil zerkratzt, verschmiert oder verdeckt ist. Je mehr Redundanz, desto weniger Platz bleibt für den eigentlichen Inhalt.
- L — etwa 7 % wiederherstellbar. Reicht für einen Code, der nur am Bildschirm erscheint.
- M — rund 15 %. Die Standardeinstellung und in den meisten Fällen die richtige.
- Q — etwa 25 %. Lohnt sich bei Aufklebern und Etiketten, die angefasst werden.
- H — rund 30 %. Wählen Sie diese Stufe, wenn Sie ein Logo in die Mitte des Codes setzen wollen.
Höher ist nicht automatisch besser. Erhöht man die Stufe bei einer langen URL, rutscht der Code in eine dichtere Version — und ein dichter Code mit starker Fehlerkorrektur lässt sich mitunter schlechter scannen als ein schlichter mit Stufe M.
Beim Drucken: Größe und Ruhezone
Ein QR-Code braucht Freiraum ringsum — die Ruhezone, vier Module breit auf jeder Seite. Scanner erkennen daran, wo der Code beginnt. Dieses Werkzeug fügt sie immer hinzu: Schneiden Sie das heruntergeladene Bild also nicht bündig an der schwarzen Kante ab und setzen Sie keinen Text unmittelbar daneben.
Für den Druck gilt als Faustregel: mindestens 2 × 2 cm für das Scannen aus der Nähe, sonst etwa ein Zehntel der Leseentfernung — ein Plakat, das aus 2 Metern gelesen wird, verlangt einen Code von rund 20 cm. Laden Sie für alles Gedruckte die SVG-Datei herunter; sie bleibt in jeder Größe gestochen scharf, während das PNG beim Vergrößern unscharf wird.