Was ein Foto mit sich trägt
EXIF ist ein Datenblock, den die Kamera in die Bilddatei selbst schreibt. Er nennt Hersteller und Modell, oft das Objektiv, und die verwendeten Einstellungen: Belichtungszeit, Blende, ISO-Wert und ob der Blitz ausgelöst hat. Auch der Aufnahmezeitpunkt steht darin. Hatte die Kamera-App die Standortberechtigung, kommen Breiten- und Längengrad hinzu, auf wenige Meter genau.
Wo sie gewöhnlich verschwinden
Die meisten Messenger und sozialen Netze codieren hochgeladene Bilder neu, und die Metadaten überstehen diesen Schritt nicht: WhatsApp, Telegram und Instagram entfernen sie. Heikel ist deshalb selten der Beitrag, sondern die Originaldatei, die als Anhang verschickt oder auf einem Stick weitergereicht wird, genau so, wie die Kamera sie geschrieben hat.
Koordinaten vermeiden
Koordinaten entstehen nur, wenn die Kamera-App auf den Standort zugreifen darf. Wird die Berechtigung in den Einstellungen entzogen, tragen künftige Aufnahmen sie nicht mehr, bereits vorhandene Fotos bleiben davon unberührt. Schicken Sie diese durch das Werkzeug zum Entfernen der EXIF-Daten und geben Sie die bereinigte Kopie weiter.
Inhaltsnachweise
Neuere Kameras und Bildprogramme hängen einen signierten Nachweis an, wie ein Bild entstanden und verändert worden ist: der Standard C2PA, der auf Telefonen und in generativen Werkzeugen zunimmt. Diese Seite meldet nur, dass ein solcher Nachweis vorhanden ist. Die Signatur zu prüfen verlangt Zertifikate und eine Vertrauensliste und geschieht hier nicht.
Warum nur JPEG
PNG und WebP legen ihre Metadaten in anderen Containern ab, HEIC verpackt sie noch einmal anders. Wandeln Sie das Foto in JPEG um, wenn Sie lesen wollen, was die Kamera ursprünglich geschrieben hat.