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Party-Rechner für Essen und Getränke

Wie viel Fleisch, Beilagen, Fingerfood und Getränke für eine Feier gebraucht werden — Flaschenzahl, Wasser und Eis inklusive.

Einheiten
Hauptprotein: 6,68 kgGäste (umgerechnet) 27
Sättigungsbeilage
4,68 kg
Gemüse
4,68 kg
Salat
3,84 kg
Brötchen
40,5

Gegenprobe: 736 g pro Person — zwischen 450 und 570 g ist normal.

Beim Grillen rechnet man mit 300–400 g Fleisch pro Person, dazu Brot, Salate und Grillkäse. Für ein kaltes Abendbüfett sind 450–570 g Gesamtmenge pro Person ein guter Richtwert — genau die Spanne, die die Gegenprobe oben ausgibt.

Ehrlich gesagt: keine deutsche Primärquelle

Für Pro-Kopf-Mengen aus der deutschen Catering-Branche ließ sich keine belastbare Primärquelle finden — keine Verbandszahlen, keine systematische Erhebung. Dieser Rechner verwendet deshalb globale Richtwerte, die überwiegend aus dem US-amerikanischen und französischen Catering-Bereich stammen. Wer ihn für ein Fest in Deutschland nutzt, sollte das Ergebnis als Ausgangspunkt behandeln und an die hierzulande übliche Buffet-Praxis anpassen — deutsche Buffets kalkulieren erfahrungsgemäß eher knapper pro Gericht, dafür mit mehr Gängen nebeneinander.

Was geprüft ist und was geschätzt

Nicht jede Zahl im Rechner steht auf derselben Grundlage, und das lohnt sich zu unterscheiden. Belastbar ist die Gesamtmengen-Kontrolle von 450–570 g Essen pro Person über alle Gänge hinweg — dieser Bereich deckt sich mit der französischen Richtgröße für einen Apéro dînatoire (500–700 g pro Person) und stützt sich damit gegenseitig ab. Reine Schätzungen des Rechners ohne externe Quelle sind dagegen das Mischverhältnis für Longdrinks (Alkohol zu Mixer 1:3, also 45 ml zu 135 ml) und der Faktor 1,0, mit dem Teenager wie vollständige Erwachsenenportionen gerechnet werden. Beide sind im Ergebnis als Schätzwert gekennzeichnet, nicht als geprüfte Regel.

Fingerfood wird für die gesamte Feier gezählt, nicht pro Stunde

Eine verbreitete Faustregel nennt 8–12 Stück pro Person und Stunde. Auf eine vierstündige Feier angewendet ergibt das 32–48 Stück pro Person — knapp dreimal so viel wie die Gesamtmengen-Regel (12–15 Stück) empfiehlt. Beide Regeln messen unterschiedliche Dinge, und wer sie mischt, bestellt weit über den Bedarf. Dieser Rechner nutzt ausschließlich die Gesamtmengen-Methode und deckelt das Ergebnis unabhängig von der Feierdauer bei 24 Stück pro Person.

Alkohol fragt nur nach der Zahl der Erwachsenen

Das Tempo im Alkohol-Tab — zwei Getränke in der ersten Stunde, danach eins pro Stunde — stammt nicht aus einer Studie, sondern aus einer in der US-amerikanischen Getränkehandels- und Catering-Branche gebräuchlichen Konvention, die dieser Rechner übernimmt. Abgefragt wird ausschließlich die Zahl erwachsener Gäste, nie das Alter selbst — das gesetzliche Mindestalter für Alkohol unterscheidet sich von Land zu Land, weshalb der Rechner kein bestimmtes Alter voraussetzt.

Weitere automatische Anpassungen

Kinder unter 12 Jahren gehen mit dem Faktor 0,5 in die Berechnung ein. Bei Beilagen gilt: bis zu drei Sorten werden mit 140 g pro Person kalkuliert, kommen weitere Sorten hinzu, sinkt der Wert auf 100 g pro Sorte, damit die Gesamtmenge nicht unkontrolliert wächst. Ein Mittagsevent zieht 12,5 % von der Essensmenge ab, wird Alkohol ausgeschenkt, kommen 10 % zur Essensmenge hinzu, und darüber legt sich zusätzlich ein Sicherheitspuffer von 12,5 %. Bei einer offenen Veranstaltung im Drop-in-Format rechnet der Rechner damit, dass nur 75 % der eingeladenen Gäste tatsächlich erscheinen.